Da stehen wir also, am Rande der Stadt – vor uns nur die endlose Wildnis, in Schnee gehüllt. Ein grauer Schleier liegt über der Luft, ein nebelartiger Dunst umhüllt die Kulisse an diesem Nachmittag. Beim Anblick dieser gewaltigen Natur, die sich mir zu Füßen liegt, macht sich ein wohliges Gefühl im Bauch breit, das sich nur schwer in Worten beschreiben lässt. „Es ist Frieden“, äußert sich mein Onkel einige Stunden später beim Abendessen. „Nein“, erwidere ich, „es ist ein Art Gefühl von … Freiheit“.
So erstreckt sie sich vor mir, die Schönheit Kanadas, endlose Weite, nur ich und sie. Ich kämpfe mich vor zum Ufer, den Abhang hinunter vorwärts durch die Wiesen, die sich wegen des Schnees nur mühesam durchschreiten lassen. Mit jedem Schritt wächst der Stolz, das Gefühl, eins mit der Natur zu sein. Am Ufer angekommen präsentiert sie sich in ihrer größten Schönheit: Endlose Wälder, ein rieser See, so weit das Auge reicht – zumindest, solange man nicht zurück zur Stadt blickt.
Lakeview, Chapleau/Ontario CDN. (19/11/2011)
Im Deutschen übersetzt man das Wort “bitch” zuweilen mit “Schlampe”. Damit beschreibt man eine leichte Frau, die schnell mit alles und jedem ins Bett springt, womit diese sozial geächtet wird. “Bitch” ist somit ein böses Wort in Deutschland. Nicht so in Kanada: Eine Frau mit solch leichten Attributen wird stattdessen “vamp” genannt. Unter einer “bitch” versteht man eher eine selbstbewusste und taffe Frau, die ohne Rücksicht frei heraus sagt, was sie denkt. So, so!
Ein Into-The-Wild-Picture für M. T.! Ja, ich muss es überall posten! Es ist einfach so schön!
NIGHTNIGHT by DEDDY